ERKRANKUNGEN DER PROSTATA

Die Prostata

Die Prostata

Die Prostata, auch "Vorsteherdrüse" genannt, liegt – etwa kastaniengroß – im Becken des Mannes unterhalb der Harnblase, direkt vor dem Blasenausgang. Sie umschließt ringförmig die Harnröhre, in die hier auch die Samenleiter münden.

Die Prostata ist ein Teil der männlichen Geschlechtsorgane und bildet zusammen mit Hoden, Nebenhoden, Samenleiter, Penis eine funktionelle Einheit.

Die Hauptaufgabe der Prostata besteht darin, ein Sekret zu bilden, das der Samenflüssigkeit beim Samenerguss als Hauptanteil beigemischt wird. Die Samenflüssigkeit dient den Samenzellen (Spermien) als Transportmittel und ist für die natürliche Befruchtung der Eizelle unbedingt erforderlich.

Die Muskulatur der Prostata verschließt im Zusammenspiel mit der Blasenmuskulatur beim Wasserlassen Samenwege und Drüsengänge, wodurch sie vor dem Eindringen von Urin geschützt werden, und sorgt dafür, dass die Blase beim Samenerguss zur Harnröhre hin versperrt wird und der Samenflüssigkeit nur die Abflussrichtung nach außen offen bleibt.

Erkrankungen der Prostata

Prostataentzündung

Eine akute oder chronische Prostataentzündung (Prostatitis) ist eine Entzündung der Vorsteherdrüse. Insgesamt ist schätzungsweise die Hälfte aller Männer im Laufe ihres Lebens einmal von Symptomen einer Prostatitis betroffen. Heilt eine solche Bakterieninfektion nicht aus, so kann sie sich zu einer chronisch-bakteriellen Prostatitis entwickeln.

Der Schmerz kann auch in die Leisten, den Unterleib, den unteren Rücken sowie in den Penis und die Hoden ausstrahlen.

Eine Prostataentzündung kann zu unterschiedlichen Beschwerden führen.

  • » schmerzhaftes Brennen beim Wasserlassen
  • » Verringerte Urinmenge
  • » starker Harndrang
  • » häufiger Toilettengang
  • » schmerzhafter Stuhlgang
  • » Druckgefühl oder Schmerzen im Dammbereich
  • » Bei akuter bakterieller Prostataentzündung: Fieber und Schüttelfrost

Prostatavergrößerung

Ungefähr 40 Prozent aller über 50-jährigen Männer leiden unter Problemen beim Wasserlassen. Oft ist eine gutartige Prostatavergrößerung, der Grund für die Beschwerden. Das Prostatagewebe nimmt zu, ohne dass Krebs dabei entsteht. Die Vergrößerung der Prostata ist ein langsamer biologischer Prozess, der schon mit 30 Jahren beginnt. Die Größenzunahme ist eine Alterserscheinung, verursacht von männlichen Geschlechtshormonen und beeinflusst von genetischen Faktoren.

Die Prostatavergrößerung kann die Harnröhre einengen, so dass sich die Blase nicht richtig entleert. Dann bleibt Restharn nach dem Wasserlassen zurück. Das führt zur Verdickung der Muskulatur der Blase

Symptome bei Prostatavergrößerung

  • » Nächtliches und häufiges Wasserlassen
  • » Harndrang, Anlaufhemmung
  • » Schwacher Harnstrahl
  • » Das Wasserlassen dauert lang
  • » Urin tropft nach, Inkontinenz
  • » Restharngefühl
  • » Manchmal Erektionsprobleme und verminderter Samenerguß

Prostatatumore

Typische Symptome, die frühzeitig auf einen bösartigen Prostatatumor hinweisen, gibt es nicht. Der Betroffene bemerkt zunächst nichts. Beschwerden treten meist erst dann auf, wenn die Geschwulst so groß geworden ist, dass sie auf die Harnröhre übergreift oder aber wenn sich Tochtergeschwülste (Metastasen) außerhalb der Prostata, typischerweise im Knochen, gebildet haben.

Auch wenn es sich in den meisten Fällen um Symptome einer gutartigen Prostatavergrößerung handelt: Vereinbaren Sie einen Termin, wenn Sie eine oder mehrere dieser Beschwerden bei sich beobachten. Auch im Zuge der Vorsorgeuntersuchung werde ich Ihre Prostata sorgfältig untersuchen.

Mögliche Symptome bei Prostatatumoren:

  • » brennende Schmerzen beim Wasserlassen
  • » vermehrter Harndrang, insbesondere nachts Schwierigkeiten zu Beginn des Urinierens
  • » Unfähigkeit zu Urinieren (Harnverhaltung)
  • » schwacher oder unterbrochener Harnfluss
  • » Schmerzhafte Ejakulation
  • » Blut im Urin oder in der Samenflüssigkeit
  • » Schmerzen in der Prostata
  • » starke Schmerzen im unteren Rückenbereich (Kreuzgegend), in Becken, Hüften oder Oberschenkeln  (Ischiasschmerzen)
  • » weniger starke Erektion oder Impotenz
  • » verminderter Samenerguss

 

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Dr. Saeid Alavi F.E.B.U.
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