ERKRANKUNGEN DER NIEREN

DIE NIEREN

Die Nieren

Die Nieren liegen im hinteren Bauchraum. Der Mensch besitzt üblicherweise zwei Nieren. Die Nieren sind unser Ausscheidungsorgan und produzieren unseren Urin. Angesammelt wird der Urin im Nierenbecken. Von dort aus erfolgt der Abtransport über Harnleiter und Harnblase aus dem Organismus. Diabetes, Bluthochdruck oder die langjährige Einnahme von Schmerzmitteln kann die Nierenfunktion auf Dauer einschränken.

Die Hauptfunktion der Nieren sind:   

  • » Entgiftung des Körpers
  • » Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes
  • » Aufrechterhaltung des Mineralstoffgleichgewichts
  • » Regelung des Blutdrucks
  • » Regelung der Produktion von roten Blutkörperchen

Erkrankungen der Nieren

Nierenschmerzen

Dumpfe oder kolikartige Nierenschmerzen sind ein Alarmsignal des Körpers und dürfen nicht unterschätzt werden. Ich kläre ab, ob es sich um eine ganz harmlose Erkrankung oder um eine schwerwiegende und ernstznehmende Krankheit handelt.

Nierenschmerzen sind nicht immer genau zu lokalisieren, da die Nieren am Rücken im Flankenbereich sind und die Nierenschmerzen auch mit Rückenschmerzen verwechselt werden können. 

Folgende Krankheiten können die Ursache für Nierenschmerzen sein:

  • » Nierenbeckenentzündung
  • » Nieren- oder Harnleitersteine
  • » Blasenentzündung
  • » Nierenabszess
  • » Nierentumore
  • » Nierentuberkoluse
  • » Fehlbildungen der Nieren

Nierenbeckenentzündung

Das Nierenbecken ist ein Teil der Niere. Es bildet einen Hohlraum, der als Auffangbecken für den von der Niere ausgeschiedenen Harn dient und an dem die ableitenden Harnwege beginnen. Wenn Bakterien aus den unteren Harnwegen in das Nierenbecken wandern, kann es zu einer Entzündung kommen. Man spricht dann von einer Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis).

Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Fieber und starke Flankenschmerzen führen dazu, dass sich die Betroffenen häufig richtig krank fühlen. Das Nierenbecken kann akut oder chronisch entzündet sein.

Nierentumore

In den Frühstadien machen Nierentumore meist keine Beschwerden. Nur bei jedem zehnten Patienten wird die Verdachtsdiagnose durch die drei als typisch geltenden Anzeichen Flankenschmerz, Blut im Urin und tastbare Geschwulst gestellt. Manchmal sind länger oder regelmäßig erhöhte Temperatur, Appetitlosigkeit oder Gewichtsverlust die ersten Anzeichen der Erkrankung.Heute werden Nierentumore häufig mittels Ultraschalluntersuchung bei der Vorsorgeuntersuchung entdeckt.

Obwohl gutartige Geschwülste nur selten Beschwerden verursachen, müssen sie manchmal trotzdem operativ entfernt werden, um Sicherheit für den Patienten über das Verhalten des Tumors zu schaffen, eine Blutungsgefahr zu mindern oder Einschränkungen des Harnabflusses zu beheben.

Nierensteine

Nierensteine entstehen, wenn Stoffe, die normalerweise im Harn gelöst sind, fest werden. Häufig rufen diese keine Symptome hervor. Doch vor allem größere Kristalle können Koliken und andere Beschwerden verursachen.

Nieren filtern Abbauprodukte, Gifte und andere unerwünschte Stoffe aus dem Blut heraus. Normalerweise sind diese im Harn gelöst. Unter bestimmten Bedingungen kann es aber passieren, dass einige der Stoffe auskristallisieren und sich als Steine im Harntrakt ansammeln. Je nachdem, wo sie sich ablagern, spricht man von Nierensteinen, Harnleitersteinen oder Blasensteinen.

Ob und welche Symptome auftreten, hängt von der Größe und Lage der Nierensteine ab. Kleine Nierensteine können unbemerkt durch die Harnleiter in die Blase wandern und beim Urinieren nach draußen gelangen.

Größere Nierensteine können hingegen die Wand des Harnleiters berühren und sogar darin stecken bleiben. Das kann heftige krampf- oder wehenartige, stechende Schmerzen (sog. Harnleiterkoliken) hervorrufen. Sie beginnen meist in der Flanke und strahlen entlang des Harnleiters in den Unterbauch aus.

Tiefsitzende Nierensteine können sogar bis in die Genitalien (Hodensack oder Schamlippen) ausstrahlende Schmerzen auslösen. Während der Stein sich langsam durch die Harnwege bewegt, wandert mit ihm auch oft der Schmerz.

Wenn ein Nierenstein die Harnleiterwand verletzt, kann es außerdem zu Blutungen kommen. Tritt der Stein in die Harnblase und anschließend in die Harnröhre über, ist häufig so viel Blut im Urin, dass es mit dem bloßen Auge zu erkennen ist.

 

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Dr. Saeid Alavi F.E.B.U.
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