FRAUEN & UROLOGIE

Frauenurologie

DER WEG ZUM UROLOGEN SOLLTE AUCH FÜR FRAUEN SELBSTVERSTÄNDLICH SEIN!

Wie schon beim Thema Vorsorgeuntersuchungen angesprochen ist der regelmäßige Besuch beim Urologen auch für Frauen ein wichtiges Instrument, um die Gesundheit zu erhalten und Krankheitsbilder frühzeitig zu erkennen.

So können beispielsweise Symptome, wie Blut im Harn, bei einem Besuch in meiner Ordination rasch abgeklärt werden.

Urologische Krankheitsbilder bei Frauen

Inkontinenz/Blasenschwäche bei Frauen

Schätzungen zufolge leiden 40 Prozent aller Frauen über 60 Jahre an Blasenschwäche. Die Gründe liegen in der Natur der Frau. Die Stütz- und Haltefunktion des weiblichen Beckenbodens ist sehr viel stärker beansprucht, weil Frauen ein breiteres Becken haben als Männer.

Der Beckenboden gibt der Gebärmutter Halt, damit sie sich während der Schwangerschaft in alle anderen Richtungen ausdehnen kann.Ohne Beckenboden hätten die Organe im Bauchraum keinen Halt. Etwa 25 Prozent aller Frauen zwischen 25 und 35 Jahren leiden vorübergehend an Blasenschwäche als Folge von Entbindungen.

Geburten, häufige Unterleibsoperationen, Übergewicht oder körperliche Belastungen können den Beckenboden auf Dauer schwächen.Das wiederum kann zu einer Absenkung der Gebärmutter und anderer Beckenorgane führen sowie den Verschlussmechanismus der Blase beeinträchtigen.

Ursachen und Risikofaktoren für Inkontinenz

  • » Häufige Harnwegsinfektionen und Blasenentzündungen
  • » Schwangerschaft und Geburt
  • » Unterleibsoperationen
  • » Schwäche der Beckenbodenmuskulatur
  • » Schwäche des Bindegewebes
  • » Senkung von Gebärmutter und Beckenboden
  • » Wechseljahre und Östrogenmangel

 

Weitere Informationen zu verschiedenen Arten der Inkontinenz

Erkrankungen der Nieren

Erkrankungen der Blase